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Sehenswürdigkeiten auf Malta und Gozo

Malta gilt als Schatztruhe im südlichen Mittelmeer. Die maltesischen Inseln können auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.
Noch heute zeugen Tempel, Burgen und prachtvolle Bauten von einer unvergleichlichen Vergangenheit unter der Herrschaft verschiedener Mächte. Die Inseln bieten aber auch viel Tradition und Naturschönheiten, welche es zu entdecken gilt. Die unten aufgeführten Sehenswürdigkeiten können Sie entweder individuell oder zusammen mit unserer lokalen, deutsch sprechenden Reiseleitung besuchen..

Valletta


St. John’s Cathedral
Wohl eines der eindrücklichsten Kulturdenkmäler stellt die St. John's Co. Cathedral dar. Ein wahres Meisterstück barocker Kunst aus dem 16. Jahrhundert! Besonders vom barocken Innenraum wird man überwältigt sein. Ein grosser Teil der künstlerischen Pracht ist Mattia Preti zu verdanken, einem italienischen Maler, der 30 Jahre seines Lebens damit verbrachte, Maltas Kirchen zu verschönern. In der St. John’s Cathedral befinden sich auch die Grabplatten von über 400 Ordensmitgliedern, die in der Kirche bestattet wurden




Upper Barracca Gardens
Einen unübertrefflichen Blick auf das weite Meer, den Grand Harbour und die Drei Städte (Cospicua, Senglea und Vittoriosa) haben Sie von den Upper Barracca Gardens am Stadtrand von Valletta. Die Gärten mit ihrer schön angelegten Parkanlage sind dank der beeindruckenden Pflanzenwelt und der Statuen ein wunderbare Ort um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.







Republic Street
Die Republic Street bildet die Hauptstrasse Vallettas, wo sich das Leben der Stadt abspielt. Verschiedene Geschäfte und gemütliche Cafés laden zum Verweilen ein. Den Tag hindurch herrscht reges Treiben, gegen Abend kehrt Stille ein und man kann bei einem Bummel die Schönheit der Stadt geniessen. Hier kann sich jedermann wohlfühlen. Die Republic Street ist der Ort, wo modernes Leben auf alte Mauern trifft und zeitgemässes Einkaufen in geschichtsträchtigen Gebäuden stattfindet.








Malta Experience
Im Konferenzzentrum von Valletta, Fort St. Elmo, finden nicht nur Konzerte, Theater, Tagungen und andere Veranstaltungen statt, es wird auch „The Malta Experience“ gezeigt. In dieser audiovisuellen Show erhalten Sie einen interessanten Einblick in eine Geschichte, die vor 7000 Jahren anfängt und bis in die heutige Zeit führt. Sensationelle Ansicht und packende Kommentare in zwölf Sprachen bringen die Geschichte, die den maltesischen Archipel geprägt hat, in einen eigens errichteten Saal.
 

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Mdina und Rabat

Mdina
Maltas alte Hauptstadt Mdina ist ein touristisches Zentrum, in dem die Zeit angehalten zu sein scheint. Die Geschichte der Stadt soll 4000-jährig sein. Das hoch über der Ebene aufragende Mdina, beherrscht mit seinen Festungsmauern und Kuppeln den Horizont. Das mittelalterliche Stadtbild ist geprägt von schmalen Gassen und den aus dem maltatypischen sandfarbenen Kalkstein errichteten Palästen und Kirchen. Heute ist Mdina als „stille Stadt“ bekannt, geheimnisvoll und vornehm.



Main Gate
Wer einen Rundgang durch die Stadt Mdina unternehmen möchte, kann diesen durch drei Tore beginnen. Am interessantesten ist der Weg durch das Main Gate, von den Howard Gardens aus über eine Fussgängerbrücke erreichbar. 1724 wurde das Haupttor im Auftrag vom Grossmeister Manoel de Vilhena errichtet.










St. Paul’s Cathedral
Maltas majestätischstes Gotteshaus zeigt sich schon in seiner Fassade warm und harmonisch. Ein früherer Bau wurde 1693 durch ein Erdbeben zerstört, die heutige Kirche verdankt Mdina dem maltesischen Architekten Lorenzo Gafà. Vom Platz aus unsichtbar, von innen dagegen überwältigend ist die riesige Kuppel, durch die Licht in den Innenraum strömt – ein architektonisches Meisterwerk. In den Boden eingelassen sind Grabplatten von Adligen, Honoratioren und Geistlichen.
 

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Mosta

Mosta Dom

Schon aus weiter Ferne erkennt man die Kuppel von St. Marija Assunta, der Pfarrkirche von Mosta. Der beeindruckende Bau, der meist einfach „Rotunda“ genannt wird, ist der viertgrösste Kirchenkuppelbau Europas. Erbaut wurde die Rotunde in den Jahren 1833 bis 1871 mit der Hilfe der Bevölkerung, die auch für ihre Finanzierung aufkam. Der Innenraum ist ganz in Blau, Gold und Weiss gehalten und hat Platz für 12‘000 Besucher.

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Marsaxklokk

Hafen

Der Süden mit dem malerischen Fischerdorf Marsaxlokk ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie können an der Uferpromenade des Hafens entlang schlendern, sich in einem der diversen Restaurants einen kleinen Imbiss gönnen, während Sie dem emsigen Treiben der Fischer zusehen können.






Typischer Markt
Jeweils sonntags wird in Marsaxlokk an der Uferpromenade ein Markt abgehalten, der vor allem Touristen anzieht. Der Fischmarkt ist ein farbenfrohes Ereignis, und an Restaurants mit Meereskost besteht kein Mangel. Es sind nicht nur Fische im Angebot, hier wird bestimmt jeder fündig: Von Kleidern und Schuhen, über Haushaltsgeräte bis hin zu Obst und Gemüse wird fast alles verkauft.

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3 Städte

Die aus Rhodos vertriebenen Ritter liessen sich zuerst gegenüber dem heutigen Valletta, im Fischerdorf Birgu nieder, wo bald darauf Festungsanlagen, Kirchen und Paläste entstanden. Nach der Belagerung durch die Osmanen 1565 erhielt Birgu den Namen Vittoriosa (die „Siegreiche“). L’Isla, die parallel verlaufende Landzunge, wurde in Senglea umgetauft, und aus dem ehemaligen Bormla wurde Cospicua. Zusammen bilden sie seit da die „Drei Städte“ mit bezaubernden Bauten aus Kalkstein. Zum Schutz der Drei Städte entstanden dann im 17. Jahrhundert ausgeklügelte, grosszügige Befestigungsanlagen, die sie zu einer Einheit werden liessen.

Vittoriosa
Die malerische Stadt Vittoriosa liegt auf einer keilförmigen Halbinsel, die in die Meeresbucht „Grand Harbour“ hineinragt. Zuvorderst der Insel befindet sich das Fort St. Angelo, ein ehemals wichtiger Verteidigungsposten der Johanniter. Sehenswert in Vittoriosa wäre beispielsweise der einzige, in Europa erhaltene Inquisitionspalast, wo Gefängniszellen und ein Gerichtssaal besichtigt werden können, die St. Lorenz Kirche aus dem 17. Jahrhundert und das Maritime Museum, wo interessante Gegenstände der maltesischen Seefahrtsgeschichte ausgestellt sind.

Senglea
Am Eingang der Stadt findet man die Festung St. Michael, welche bei der Belagerung durch die Türken 1565 eine wichtige Rolle spielte. Im Zweiten Weltkrieg war Senglea aufgrund der nahen Werftanlagen ein bevorzugtes Angriffsziel und wurde fast vollständig zerstört. Anschliessend wurde die Stadt mit eher schlichten Wohnhäusern wieder komplett aufgebaut. An der Spitze der Halbinsel Senglea lädt die „Vedette“, ein herrlicher Aussichtspunkt ein, die weite Sicht aufs Meer und die gegenüberliegende Hauptstadt Valletta zu geniessen.

Cospicua
Cospicua, die grösste und zugleich jüngste der Drei Städte. Sie entstand im 16. Jahrhundert als Vorstadt von Vittoriosa und gilt heute als Arbeiterviertel. Cospicua wurde, wie Senglea, während des Zweiten Weltkriegs bombardiert und stark beschädigt. Obwohl sie damals wieder neu aufgebaut wurde, lebten vor dem Krieg mehr Menschen in der Stadt als heute. Sehenswert in Cospicua ist die Kirche Immaculate Conception, in der Nähe das Monument, das den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist, oder unternehmen Sie einfach einen Spaziergang durch die engen, verwinkelten Gassen.
 

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Popey Village

1979 wurde für Dreharbeiten zum Film „Popey“ in der Anchor Bay, im Nordwesten Maltas, das Popey-Village, auch bekannt als Sweethaven-Village aufgebaut. Bereits zwei Mal ist das Dorf abgebrannt, und jedes Mal wieder neu errichtet worden. Heute besteht die Kulisse aus 19 bunten, windschiefen Holzhäuschen und ist ein beliebter Ausflugsort für Familien. Es werden Shows vorgeführt, Filme gezeigt, die kleine Bucht vor dem Dorf lädt zum Baden und Sonne tanken ein und in der Nähe befindet sich ein kleiner Vergnügungspark für Kinder.

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Tempelanlagen

Hypogäum
1902 stiessen Arbeiter, die in Paola einen Brunnen aushoben, weder auf Wasser noch Erdöl, sondern auf ein Höhlenlabyrinth, das auf etwa 3000 v. Chr. zurückgeht. Das Hypogäum entpuppte sich als unterirdisches Heiligtum. Einige der Räume sehen den Tempeln an der Erdoberfläche ähnlich und dienten wohl für religiöse Zeremonien. Tausende von Menschen waren hier unter Beigabe von Schmuck und Keramik bestattet worden. Seit 1980 gehört das Hypogäum zum UNESCO Weltkulturerbe und ist definitiv ein Besuch wert!



Tarxien
Die Tempel von Tarxien wurden kurz vor dem Ersten Weltkrieg freigelegt. Bemerkenswert ist nicht nur die Präzision, mit der die Steinplatten geschnitten und aufgereiht wurden, sondern auch der Reichtum an Skulpturen und Keramik in den Tempeln. Die Originalteile sind im Archäologischen Museum von Valletta zu bestaunen, hier handelt es sich um Nachbildungen. Doch die Kopien sind so perfekt nachgebildet, dass man sich in eine andere Welt versetzt fühlt. An den Wänden findet man Darstellungen von Kühen, Schweinen und Ziegen – den wohl bedeutendsten Opfertieren.


Hagar Qim und Mnajdra
Die sanft geschwungene, schön ausgeführte Fassade von Hagar Qim nahe der Südküste ist ein Glanzstück neolithischer Baukunst. Dieses architektonische Meisterwerk verfügt über 6 ovale Räume, an die sich Nischen und Kammern anschlossen. Die riesigen Platten bestehen aus weichem Kalkstein, weswegen Hagar Qim stärker verwittert ist als andere Tempel. Zudem fand man interessante Skulpturen, die nun im Archäologischen Museum in Valletta zu sehen sind.
Gut 400 Meter hangabwärts von Hagar Qim liegt über der Felsküste der rätselhafte Tempelkomplex von Mnajdra. Beim Abstieg öffnet sich ein wunderschöner Blick über Klippen, Meer und die Insel Filfla. Der Westtempel ist das einzige nach astronomischen Gesichtspunkten erbaute Heiligtum Maltas. Der Eingang ist genau auf den Sonnenstand zur Zeit der Sommer- und Wintersonnenwende abgestimmt.

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Klippen von Dingli

Malta hat keine Berge, sondern bloss Hügel, der höchste Ort, Dingli, liegt nur rund 240 Meter über dem Meer. Der Ort selbst ist nicht sehr aufregend. Doch nur 1 km weiter erwartet Sie die faszinierende Verbindung von Land und Meer auf Malta: Die Dingli Cliffs, sicherlich die schönsten Klippen des maltesischen Archipels. Die 250 Meter hohen Klippen fallen nahezu senkrecht ins dunkelblaue Mittelmeer ab.

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Gozo

Gozo ist Maltas kleine Schwesterinsel und ist in gut 25 Minuten mit der Fähre zu erreichen. Grüne Terrassenlandschaften mit Kalksteinmauern und Hügelplateaus sowie malerische Buchten und Dörfer prägen die vom Tourismus noch wenig berührte Insel. Den hektischen Lebensstil der maltesischen Grossstädte findet man hier nicht. Gozo macht einen deutlich fruchtbareren Eindruck als die Hauptinsel, so leben die Einwohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Fischerei. Die Gozitaner nennen ihre Insel daher gerne „die Grüne Insel“. Gozo hat noch ein besonderes Highlight zu bieten, die Insel gilt unter Tauchern als Hotspot im Mittelmeer!

Victoria
Bis 1887 trug die Hauptstadt Gozos den Namen Rabat, unter der britischen Kolonialherrschaft wurde sie in Victoria umgetauft. Noch heute verwenden die Gozitaner jedoch den ursprünglichen Namen Rabat. Da die Insel den Angriffen von Seeräubern, Plünderern und Sklavenhändlern fast schutzlos ausgesetzt war, errichteten die Gozitaner ihre Haupstadt im Inneren auf einem bescheidenen Hügel, den man mit einer Zitadelle krönte. Heute ist Victoria auch der Mittelpunkt des Lebens auf der Insel und ihr kulturelles Zentrum.

Azure Window
Das „Blaue Fenster“, ein natürlicher Felsbogen, der aus dem Meer ragt, gehört zu den meistfotografierten Naturschauspielen Gozos. Man sollte ruhig auf den Torbogen steigen und den Blick aufs weite, himmelblaue Meer geniessen. Ein Tipp ist eine Tour in kleinen Motorbooten zum Azure Window, Taucher finden hier zwei der beliebtesten Tauchplätze von Gozo.

Ggantija
Das grossartige Bauwerk beeindruckt durch seine ausgeklügelte Architektur und das Geheimnis, das seine Erbauer umgibt. Fauchleuten zufolge soll es 3600-3200 v. Chr. entstanden sein. Einer Sage nach, wurde die Tempelanlage von einer Riesin in nur einer Nacht erbaut. Die Tempelanlage besteht aus drei Teilen: einem mit einer Mauer umsäumter Vorplatz sowie zwei separaten Tempeln.




Xlendi
Xlendi, im südwestlichen Teil der Insel, ist einer der beliebtesten Touristenorte Gozos. Trotz der zahlreichen, in den letzten Jahren errichteten Touristenanlagen, hat das Fischerdorf seinen ursprünglichen Charme nicht verloren. Man findet hier weniger Geschäft als vielmehr gemütliche Cafés, Restaurants und Bars. Besonders einladend ist ein Sprung ins kühle Nass bei der Xlendi Bay, nicht nur zum Schwimmen sondern auch für Taucher.